Interessantes zu Instrument & Musik

Begebenheiten

&

musikalische Rätsel

"In die ganze Musikwelt führte mich das Sammeln von Instrumenten. Die Phantasie und Originalität, das Künstlertum und das handwerkliche Können der Völker der Welt setzt mich immer wieder in Erstaunen und Bewunderung. Jedes Musikinstrument erschließt die Seele eines Volkes in welchem es geboren. Die Völker der ganzen Welt durfte ich durch sie kennen lernen und die Freude und die Überraschungen hören nicht auf - lebenslang!"

Erich zur Eck

Spezialmeldung

Am 1. Februar 2011 fragte mich eine englische Besucherin nach dem Vorspiel auf der Maultrommel: "Do you have a normal mouth?" (Haben Sie einen normalen Mund?). . .

Welches Instrument gehört nicht dazu?

Klarinette, Oboe, Krummhorn, Saxophon, Dudelsack, Trompete, Cornamuse.

Lösung: R 1

Die Liebesflöte

Großeltern besuchen mich mit ihren beiden Enkelkindern (etwa 7 und 13 Jahre) im Museum. Ich spiele die indianische Liebesflöte vor und nachdem ich sie kurz abgelegt habe, rutscht der über dem Labium sitzende Teil (nur von einem Lederriemen gehalten) ab. Ich bringe sie in die Vitrine zurück und rufe zu den Besuchern: „Hoffentlich kommt jetzt nicht gerade meine Traumfrau vorbei. Sonst habe ich ein Problem. . .!!“

Ich komme von der Vitrine zurück und da meint die Großmutter: „Unsere ältere Enkeltochter meinte: -Sie haben sie nicht notwendig!“

Welche Trommel ist keine Trommel, obwohl sie so benannt wird?

Sanduhrtrommel, Bechertrommel, Grifftrommel, Maultrommel, Tamburin, Tabla, Conga.

Lösung: R 2

Eine aufgeweckte Besucherin

Spät am Abend haben wir ein internes Konzert für eine Gemeinschaft, die im Gasthof Fürberg ein Seminar abhält. Alle sind recht müde. Nach demselben, gibt es eine Kurzvorführung in unserem Museum und man hatte mich gebeten ungefähr 15 bis 20 Minuten einige Instrumente zu spielen. Einige Kinder (3 – 4 Jahre) sind auch dabei. Ich sage abschließend Dank an alle und wer möchte kann nach dem folgenden Instrument gehen, wer bleiben möchte kann das gerne tun.

Da ertönt doch aus der ersten Reihe prompt und ohne Pause zwischen meiner Rede und ihrer Bemerkung ein zartes Stimmchen und meint: „Wir bleiben!!!!“ Es war die jüngste Besucherin!

Afrika

Ich erzähle einer Mutter mit dreijährigem Kind über Afrika, die Musik und die dortigen Instrumente. Da ertönt, wie aus heiterem Himmel, die Stimme des jungen Sproß: "Manche Instrumente kommen aus Afrika und manche vielleicht vom Mond!“

Mitwinterhorn

Im Jahr 2001 bekommen wir Besuch in unserem Musik Instrumenten Museum der Völker. Es war damals ein niederländisches Ehepaar. Sie sind die einzigen Gäste. Wie wir es immer tun, fangen wir gleich mit einer Führung an – diesmal sogar mit meiner Mutter. Ein Verhältnis von einem Museumsführer pro Besucher.

Diese 'Überzahl' unsererseits rührte sie sehr und man konnte die Freude und Dankbarkeit förmlich greifen. Wir kamen zu einem Instrument, das aus Holland stammt. Es war ihnen bekannt – ein Mitwinterhorn. Es wird in einer Gegend in Holland zu Advent in die Brunnen geblasen, um die Erdgeister zu beleben und zu wecken (ein Nebeneffekt ist der unglaubliche 'Resonanzkörper' des Brunnenloches).

Unsere Gäste erzählten uns von einem Brauch in einer anderen Gegend Hollands. Dort wird es von mehreren Musikern die weit voneinander entfernt sind gespielt, immer abwechselnd, nie gleichzeitig. Wir zeigten unser Instrument und sie lächelten milde über unser kleines 'Hörnchen'! Wir erzählten von dem Brunnenbrauch den sie nicht kannten und sie meinten dann nur: „Nächstes Jahr bringen wir euch ein richtiges Mitwinterhorn ---- ein langes!!“

Viele Gäste versprachen uns schon in Begeisterung ihres Besuchs bei uns Instrumente. Eines Tages im Jahr 2002 steht mein Vater im Gang bei dem Fenster vor dem blauen Raum. Er sieht Gäste zu uns kommen mit einem in eine Decke gehüllten langen Gegenstand. Damals boten wir gerade Didgeridookurse an und so war klar: ein Didgeschüler!!

Falsch! – das Mitwinterhorn erreichte uns gerade. Dazu eine Beschreibung zum Instrument und Gebrauch und eine extra für uns aufgenommene Videokassette: 'Die Herstellung des Mitwinterhornes'. Dieses Mitwinterhorn wurde von diesen Gästen in Auftrag gegeben und nur für uns gebaut. Es ist wunderschön und nigelnagelneu!!

Ein unglaubliches und unvergessliches Erlebnis!

Mittlerweile ist schon wieder einige Zeit vergangen und auf einmal war der Erbauer dieses Hornes in unserem Museum. Er bat einmal spielen zu dürfen. Es sei jedes Mal wie ein Stück von ihm, wenn er ein fertiges Instrument abgibt. Wie kann ich ihn da verstehen!!

Welcher Begriff gehört nicht zur Musiktheorie?

Notenlinien, Kreuz, Be, C-Dur, Violinschlüssel, Klavierschlüssel, None.

Lösung: R 3

Didge

Am Mittwoch den 26. Juni 2002, bekommen wir Besuch von einer Erzieherklasse. Es wird ihnen auf den Instrumenten vorgespielt, es wird gelacht und gestaunt. . .

Einige der Kindergärtnerinnen wollten Maultrommel lernen. Drei von ihnen wollten lieber das Didgeridoo ausprobieren. Ich verteile die drei Didge’s. Eine von ihnen bekommt nach kurzer Zeit einen ganz passablen Ton heraus. Kindergärtnerin zwei tat sich ein wenig schwerer, hatte es dann aber doch bald dazu gebracht, die Lippen in die richtige Schwingung zu versetzen, Kindergärtnerin drei brachte unter einem hochroten Kopf und angestrengten Gesicht nur unanständigste Geräusche hervor. Ich sage ihr immer wieder wie es funktionieren könnte und vor allem, daß sie mehr Luft durch die Lippen lassen solle. Es mag nicht gehen!!

Wir müssen beenden, ich wünsche noch viel Spaß beim üben und gehe mit der verantwortlichen Person der Gruppe um den Eintritt zu kassieren.

Plötzlich taucht mein 'Didgesorgenkind' ganz aufgeregt auf und meint: „Das ist ja unten zu!!“ Das Didgeridoo war aus Bambus gearbeitet und eine der Trennwände innen war nicht entfernt worden. So konnte ich nachvollziehen warum der Kopf so rot und die Geräusche so unanständig waren. Sie bekam ein anderes Didge und sofort brachte sie einen perfekten Ton heraus! Bravo!

Der Liederzyklus der 'Dichterliebe' von Robert Schumann besingt neben der Liebe welchen Monat?

Lösung: R 4

Mozart und Sankt Gilgen

Ein junger Stammgast besucht uns wieder einmal. Wir unterhalten uns und tauschen Neuigkeiten aus. Bei seinem letzten Besuch vor einigen Monaten schaute er sich mit einigen anderen Gästen die Tonbildschau: 'Die Mozart’s und St. Gilgen' an. Heute kamen wir wieder darauf zu sprechen und er fragte mich, ob er sie vielleicht nochmals sehen dürfte, mit anderen Gästen und wenn das Wetter etwas schlechter sei. Ich bejahte seine Frage. Nach einer kurzen Pause meinte er: „Dick und Doof habt ihr nicht!- oder?“ Ich musste mich sehr beherrschen.

Welches rumänische Volksinstrument brachte Matthias Schlubeck zur klassischen Weltgeltung? Der arme Gott Pan hatte es aus Liebeskummer erfunden.

Lösung: R 5